Ice Tigers - Knappe 0:1-Niederlage gegen Mannheim Drucken

Nach dem überzeugenden 5:2-Erfolg in Straubing mussten die Thomas Sabo Ice Tigers am Sonntagnachmittag vor über 5.100 Zuschauern in einem hochklassigen Spiel eine unglückliche 0:1-Niederlage hinnehmen.

Immer wieder sind die Spiele Nürnberg gegen Mannheim Highlights im Spielplan der DEL. So auch heute, allerdings anders als sonst, denn diesmal reichte den Gästen aus Mannheim ein Tor zum Sieg. Die erste Möglichkeit in der temporeichen Partie hatte Shane Peacock für die Ice Tigers, die den besseren Start erwischten. "Nürnberg hat wie immer ganz stark angefangen", sagte Mannheims Trainer Teal Fowler nach dem Spiel. Aber auch Peacocks Schüsse Nummer zwei und drei in den ersten fünf Minuten fanden nicht den Weg ins Tor. In der 12. Minute hatte Eric Chouinard die beste Möglichkeit im ersten Drittel, aber auch er scheiterte freistehend am starken Fredrick Brathwaite. Von Mannheim war im ersten Drittel nicht so viel zu sehen. Wenn sie sich dann allerdings im Drittel der Ice Tigers festsetzten, wurde es sofort brandgefährlich. Vor allem die Reihe um Ahren Spylo und Scott King sorgte für viel Verkehr. In der 16. Minute kam Ronny Arendt zum Schuss, scheiterte aber genauso an Ehelechner wie Ahren Spylo eine Minute später.

Im zweiten Drittel kamen die Adler schwungvoll aus der Kabine, Scott King hatte im Nachstochern die beste Möglichkeit in der Anfangsphase. Kurz darauf schoss Spylo aus gefährlicher Position über das Tor. In der 26. Minute kamen die Ice Tigers in Person von Eric Chouinard und Rob Leask zu Kontermöglichkeiten. Dass es auch auf der anderen Seite beim 0:0 blieb, hatten die Ice Tigers Patrick Ehelechner zu verdanken, der in der 31. Minute gleich drei Mal von Michael Hackert gefordert wurde. Somit stand es auch nach 40 Minuten noch 0:0. Unzufrieden war in der Halle aber niemand, denn 5.139 Zuschauer sahen ein richtig gutes Eishockeyspiel.

Daran änderte sich auch im letzten Drittel nichts. Schnell wurde in dieser engen Partie deutlich, dass das erste Tor wohl entscheidend sein würde. Die erste Möglichkeit dazu hatte Brad Leeb mit einem Schlagschuss, als Ahren Spylo wegen eines Stockschlags auf der Strafbank Platz nehmen musste. In der 47. Minute hatten Martin Ancicka und Jesse Schultz die Führung auf dem Schläger, Brathwaite zeigte sich aber in bestechender Form und reagierte blitzschnell. Leider machten die Ice Tigers dann den spielentscheidenden Fehler. Scott King fing einen Befreiungsschlag in der Rundung ab und schoss aufs Tor, wo Ahren Spylo lauerte, die Kelle in den Schuss hielt und Ehelechenr damit überwinden konnte. Die Ice Tigers probierten zwar noch einmal alles, aber auch die Herausnahme von Ehelechner zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte nichts mehr ein.
Tore:
Spielstand     Zeit     Torschütze     1. Assistent     2. Assistent     Bemerkung
0:1     56:00     Spylo     King     Papineau    




Strafen:
Nürnberg:     8 Min    
Mannheim:     14 Min    
Allgemeine Informationen:
Zuschauer:     5.139
Schiedsrichter:     Schütz, Kadow

Quelle: www.icetigers.de